Leben mit dem Locked-in Syndrom (LIS)

Print:

 

Ich bin jetzt mein eigener Vorturner
Einen Schlaganfall mit Locked-in-Syndrom als einen Akt der Befreiung
zu empfinden – wie kann das sein? Dr. Karl-Heinz Pantke,
Vorsitzender von LIS e.V. und der Christine Kühn Stiftung, hat für
das Fachmagazin not den Künstler Michael Sagel (60) gesprochen,
der vor 24 Jahren einen schweren Schlaganfall erlitt.tät.
PDF -->

not 1/2021 S. 48-50

   

Jenseits von Eden
Ein Schlaganfall hat oft erhebliche gesundheitliche Einschränkungen zur Folge.
Die anschließende Rehabilitation soll diese beseitigen oder zumindest abmildern.
Aber was passiert, falls sich die Hoffnungen nicht erfüllen?
Wie kommen Patienten mit den Einschränkungen zurecht?
Wie reagieren Angehörige, die eine Pflege 24-Stunden, sieben Tage die Woche bewältigen müssen?
Dr. Karl-Heinz Pantke, Vorsitzender des Vereins LIS e.V. und der Christine-Kühn-Stiftung,
führte das nachfolgende Interview zu diesen Fragen mit der vom Locked-in Syndrom betroffenen
Ines Böhme und deren Mutter Christa BÖhme.
PDF -->
not 1/2017 S.40-43

   
Der Arzt der zum Patienten wurde
Dr. Steffen Sassie (54) erlitt 2014 als Chefarzt einer Klinik einen grippalen Infekt,
der sich zu einer Pneumonie (Lungenentzündung) ausweitete und
als Komplikation eine fehlgeleitete Immunreaktion auslöste, die das Rückenmark
und Teile des Gehirnes angriff (Autoimmunreaktion) mit der Folge eines
Locked-in Syndroms. Er kennt sowohl die Seite des Arztes wie auch
die des Patienten. Über seine Erfahrungen und Wünsche hat
Dr. Karl-Heinz Pantke – selbst LIS-Betroffener – mit ihm gesprochenSassie
PDF -->
beatmet leben 2/2021 S. 66-68
 


Spiritus maximus - Interview mit Steffen Sassies

Dr. Steffen Sassie (54) erlitt 2014 als Chefarzt einer Klinik einen grippalen Infekt, der sich
zu einer Pneumonie (Lungenentzündung) ausweitete und als Komplikation eine fehlgeleitete
Immunreaktion auslöste, die das Rückenmark und Teile des Gehirnes angriff (Autoimmunreaktion)
mit der Folge eines Locked-in Syndroms. Er kennt sowohl die Seite des Arztes wie auch die des Patienten
und hinterfragt das Bild des Arztes. Auch hält er die jetzige Patientenverfügung für ungeeignet,
den mutmaßlichen Willen des Kranken festzustellen. Das Interview wird geführt von
Dr. Karl-Heinz Pantke (Vorsitzender von LIS e. V. und der Christine Kühn Stiftung).
PDF -->
Unterstützte Kommunikation 3/2020 S.50-53

   

Die Vetreibung aus dem Paradies
Sonja Ufer (65) erlitt vor 38 Jahren, in der ehemaligen DDR,
einen Schlaganfall mit Locked-in-Syndrom (LIS). Im Interview
mit Dr. Karl-Heinz Pantke (Vorsitzender von LIS e.V. und der
Christine Kühn Stiftung) berichtet sie über den Tod ihres Mannes
Wolfgang, die Unterbringung im Heim und ihre neue Lebensrealität.
PDF -->
not 5/2020 S. 62-65

   

Interview mit Monika Schröder - Therapeutin von Ivo Langer

Kerker mit Freigang – Ivos Kommunikation
Ivo (52) erlitt 2010 ein Locked-in Syndrom infolge einer Basilaristhrombose. Jahrelang wurde ihm fast jegliche Kommunikation verwehrt. Nach einer Rehabilitation, in der nur wenig Besserung erzielt eingewiesen. Kopfschütteln ist möglich und künstliche Beatmung ist nicht dauerhaft nötig. Andere Unterschiede zum Vollbild eines klassischen Locked-in Syndroms waren leider nicht ersichtlich. Ivo konnte nur mit Hilfe der Buchstabentafel und Kopfschütteln kommunizieren, was jedoch nicht genutzt wurde. Eigentlich sollte dieses Interview mit ihm geführt werden (Die ersten Fragen waren bereits formuliert).Plötzlich und unerwartet verstarb Ivo. Stattdessen wird Frau Monika Schröder, seine Ergotherapeutin, befragt. Die Gesprächsleitung hatte Dr. Karl-Heinz Pantke (Vorsitzenden von LIS e. V. und der Christine Kühn Stiftung).
PDF -->
Unterstützte Kommunikation 3/2020 S. 54-56